Artenschutz bei Baumarbeiten - Lebensstätten erkennen und erhalten

Wer an Bäumen und Hecken bzw. dem direkten Umfeld von beiden arbeitet, hat zwangsläufig mit Fragen des gesetzlichen Arten- und Naturschutzes zu tun, aber auch mit Fragen der Verkehrssicherungspflicht. In diesem Seminar werden Notwendigkeiten aufgezeigt, vor allem jedoch Möglichkeiten und Wege, mittels derer wir beiden Aufgabenstellungen gerecht werden.

Inhalte

  • die Novellierung des BNatSchG im Jahr 2010
  • der Begriff „gärtnerisch genutzte Flächen“
  • rechtliche Grundlagen: die §§ 39, 44 und 45 des BNatSchG, Vogelschutzrichtlinie
  • Wer muss eine artenschutzfachliche Prüfung vornehmen (lassen)?
  • Störung, Tötungsverbot, Vermeidungsgebot
  • richtiges Timing bei Baumkontrolle und Baumpflege
  • Besiedler von Bäumen: Pflanzen, Flechten, Pilze, Insekten, Vögel, Fledermäuse und weitere Säugetiere
  • Lebensstätten erkennen und einordnen
  • Merkmale aktueller Besiedlung von Höhlen, Spalten etc.
  • in welchen Zeiträumen Höhlen genutzt werden
  • die Bedeutung von stehendem und liegendem Totholz
  • Erfordernisse der Verkehrssicherungspflicht
  • Betretungsbefugnis des Waldes und der freien Landschaft: § 14 des BWaldG, §§ 59 und 60 des BNatSchG,  BGH- und OLG-Rechtsprechung
  • Herstellung der Verkehrssicherheit und Erhalt von Lebensraumstrukturen - Beispiele aus der Praxis

Zielgruppe

Baumpfleger, Baumkontrolleure, Baumsachverständige, Forstwirte und Förster, Gärtner

Teilnehmerzahl

Maximal 15 Teilnehmer

Wann & Wo

20. Juni 2018

Beginn: 9.00 Uhr
Ende: 17.00 Uhr

PfeilBildungszentrum Gartenbau und Landwirtschaft Münster-Wolbeck

Referenten

Marko Wäldchen, öbv Baumsachverständiger

Teilnehmerbeitrag

165 €

Inklusive Seminarunterlagen und Tagesverpflegung.

PfeilHinweise zu den Seminarkosten

Kurs-Nummer

MS-G51038

Ansprechpartner